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Glocken zu Kanonen? Das Auswärtige Amt rügt Goethe-Institut wegen Ausstellung mit palästinensisch-amerikanischer Künstlerin

Das Auswärtige Amt hat das Goethe-Institut wegen einer Ausstellung im litauischen Vilnius mit der palästinensisch-amerikanischen Künstlerin Basma al-Sharif gerügt. Bei Veranstaltungen deutscher Mittlerorganisationen dürften keinerlei Zweifel an der entschiedenen Ablehnung der Bundesregierung von Antisemitismus und Israel-Hass aufkommen, hieß es aus dem Ministerium. Es geht um die Ausstellung „Glocken und Kanonen – Zeitgenössische Kunst in Zeiten von Militarisierung“.


Eine Sprecherin des Goethe-Instituts teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, es seien keine Werke antisemitischen Inhalts zu sehen gewesen. Jedoch seien einige Posts auf dem Instagram-Account der Künstlerin nicht mit den Werten des Instituts vereinbar. Konkret wurde die Leugnung des Existenzrechts Israels genannt. Die Posts seien dem Goethe-Institut nicht bekannt gewesen. Die Arbeit der Goethe-Institute wird zu einem Großteil vom Auswärtigen Amt aus Steuermitteln finanziert.



Zur Website der Ausstellung:


Schon im Januar 2026 wurde ein Filmgespräch mit Basma al-Sharif an der Düsseldorfer Kunstakademie kurzfristig für die Öffentlichkeit gesperrt.


 
 
 

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